Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Promptbibliotheken, Custom GPTs, KI-Skills und KI-Assistenten?
đĄ Konzeptionell: kaum einer. Die Grundidee ist bei allen gleich.

- đĄ Konzeptionell: kaum einer. Die Grundidee ist bei allen gleich.
Der Chatbot bekommt vor dem ersten Gespräch Fachwissen und Anweisungen mitgegeben, verbunden mit dem Ziel, reproduzierbares Verhalten ßber viele Chats hinweg sicherzustellen.
Die Unterschiede liegen in der Umsetzung â und in den Namen, die jeder Hersteller dafĂźr erfindet.
- OpenAI: Custom GPTs und Workspace Agents
- Google: Gems und Google Workspace Studio
- Microsoft: verschiedene Agents, u.a. Declarative Agents
- Anthropic: Projects und Agent Skills
Dazu kommen produktunabhängige Begriffe wie KI-Assistent und KI-Bot, die in bunten Werbebroschßren munter durcheinandergehen.
In meinem KIMachwerk sortiere ich dieses Begriffswirrwar mit einer KĂźchenmaschinen-Analogie:
ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot sind die Maschinen. Prompts, Projekte, Skills und Co. sind die Rezepte, nach denen diese Maschinen arbeiten.
Drei Formen, solche Rezepte dauerhaft festzuhalten:
Stufe 1ď¸âŁ Gespeicherter Prompt in einer Promptbibliothek: Eine gute Arbeitsanweisung als Textbaustein abgelegt, in jedem KI-Chatbot einsetzbar. Einfach und flexibel â aber sie hält nur den Wortlaut fest.
Stufe 2ď¸âŁ Plattform-Assistent (Custom GPT, Gem, Declarative Agent, Claude Project): Hintergrundwissen, Dateien und Anweisungen liegen dauerhaft bereit. Die KI startet nicht im Leeren. Der Haken: Das Rezept läuft nur in einer bestimmten KĂźchenmaschine. Wer die Plattform wechselt, fängt neu an.
Stufe 3ď¸âŁ Agent Skill (technisch eine SKILL.md-Datei): Dieselben Bausteine wie Stufe 2, aber in einem offenen, herstellerunabhängigen Format. Das Rezept lässt sich auf verschiedenen Systemen lesen und ausfĂźhren.
Das Cheatsheet im Bild zeigt alle drei im Vergleich.