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Dr. Marlen Hofmann

Endlich ein KI-Skill für die Erstellung von Betriebskonzepten nach DORA

In den letzten Wochen habe ich viel über KI-Skills geschrieben. Es geht um Rezepte, an denen sich ein KI-System orientieren kann, um bei einer bestimmten Aufgabe wiederkehrend gute Ergebnisse zu erzeugen.

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Endlich ein KI-Skill für die Erstellung von Betriebskonzepten nach DORA

In den letzten Wochen habe ich viel über KI-Skills geschrieben. Es geht um Rezepte, an denen sich ein KI-System orientieren kann, um bei einer bestimmten Aufgabe wiederkehrend gute Ergebnisse zu erzeugen.

Im letzten Beitrag habe ich drei Möglichkeiten vorgestellt, wie sich solche KI-Rezepte festhalten lassen:

  1. als gespeicherter Prompt in einer Prompt-Bibliothek
  2. als Plattformassistent und
  3. als ausgearbeiteter Agent-Skill.

Heute zeige ich, wie so ein Skill in Form eines gespeicherten Prompts aussehen kann und teile mit euch mein Rezept zur Erstellung von Betriebskonzepten 😊

❗Betriebskonzepte gehören zu den Dokumenten, die in der Praxis häufig als lästig empfunden werden. Wie cool wäre es also, wenn KI diese Arbeit erleichtern und beschleunigen könnte?

Natürlich nicht, indem sie die fachliche Verantwortung ersetzt, sondern indem sie bei Struktur, Vollständigkeit, Stil und Qualität der Dokumentation unterstützt.

  • 💡 Genau für solche Aufgaben eignen sich KI-Systeme wirklich gut.

Die eigentliche Herausforderung besteht darin, der Maschine beizubringen, wie ein ordentliches Betriebskonzept nach DORA aussehen soll.

Also im Grunde dieselbe Herausforderung, die wir haben, wenn wir Menschen befähigen wollen, gute Betriebskonzepte zu schreiben. 😉

  • ✅ Genau für solche Zwecke gibt es meinen DORA-Sollmaßnahmenkatalog.

Er enthält die relevanten Anforderungen aus der Verordnung in praxisnaher Sprache und Interpretation und kann damit als fachliche Grundlage für die Skill-Entwicklung genutzt werden.

Zu ergänzen sind dann „nur noch“ die klassischen Bausteine, die einen guten Prompt ausmachen: Rolle, Kontext, Format, Vorgehensweise und Schreibstil.
Das Ergebnis ist ein Prompt mit ca. 20.000 Zeichen, der in KI-Chatbots genutzt werden kann, deren Eingabefeld Prompts dieser Größe zulässt.

Wer ihn nutzt, kann damit einen strukturierten Entwurf für ein Betriebskonzept erzeugen, der anschließend fachlich geprüft und Corporate Template übernommen werden kann.

Das spart wirklich viel Zeit, auch wenn manches vielleicht noch nicht perfekt ist.
Beispielsweise fehlen diesem Skill echte Templates, konkrete Textbeispiele und ein modularer Aufbau. Außerdem stößt man je nach Prompt-Bibliothek schnell an Zeichenbegrenzungen.

Das sind typische Grenzen eines gespeicherten Prompts, die sich nur mit anderen Formen der Skill-Erstellung lösen lassen.

  • Im nächsten Beitrag zeige ich deshalb, wie sich derselbe Skill als Plattformassistent umsetzen lässt und welche Vorteile dieser Ansatz bietet.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich freue mich über Rückmeldungen, wie es bei euch geklappt hat und welche Verbesserungspotenziale ihr seht 🙂