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Dr. Marlen Hofmann

Bis wann müssen eigentlich die Verträge mit den IKT-Dienstleistern angepasst werden, um alle Mindestinhalte gemäß DORA einzuarbeiten?

Diese Frage beschäftigt derzeit viele von uns und mit jeder Woche, die verstreicht, steigt die Nervosität, nicht alles bis zum 17.01.2025 schaffen zu können. Aber müssen wir das überhaupt?

Bis wann müssen eigentlich die Verträge mit den IKT-Dienstleistern angepasst werden, um alle Mindestinhalte gemäß DORA einzuarbeiten?

Diese Frage beschäftigt derzeit viele von uns und mit jeder Woche, die verstreicht, steigt die Nervosität, nicht alles bis zum 17.01.2025 schaffen zu können. Aber müssen wir das überhaupt?

Ich denke, ich habe auf diese Frage eine Antwort gefunden – die Nadel im Heuhaufen sozusagen.

Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1773 (dem RTS zur Policy on the use of ICT services) formuliert sinngemäß, dass wir „lediglich“ einen dokumentierten Zeitplan haben müssen, bis wann die Vorgaben der neuen Richtlinie zur Nutzung von IKT-Dienstleistungen (und damit auch die darin enthaltenen Mindestvorgaben für IKT-Verträge) umgesetzt werden sollen.

Für mich würde das bedeuten, wir brauchen bis Januar 2025 zunächst mal eine vollständige Liste der IKT-Verträge und eine (risikorientierte) Zeitplanung, mit welchem Dienstleister wir uns zu welchem Zeitpunkt an den Verhandlungstisch setzen werden.

Liebes Netzwerk, wie seht ihr das? Würdet ihr meiner Auslegung der Formulierung im RTS folgen?