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Dr. Marlen Hofmann

Erste spannende Insights aus der BaFin-Veranstaltung „IT-Aufsicht im Finanzsektor – das erste Jahr DORA“

Nach einigen technischen Startschwierigkeiten sind wir mittendrin in der BaFin-Veranstaltung zur IT-Aufsicht im Finanzsektor – und bereits die ersten Diskussionen liefern wertvolle Impulse für die Praxis. Ein Punkt, den ich mir wirklich gewünscht und erhofft hatte, war die Position der BaFin zur FINMA-Aufsichtsmitteilung vom November 2025.

Erste spannende Insights aus der BaFin-Veranstaltung „IT-Aufsicht im Finanzsektor – das erste Jahr DORA“

Nach einigen technischen Startschwierigkeiten sind wir mittendrin in der BaFin-Veranstaltung zur IT-Aufsicht im Finanzsektor – und bereits die ersten Diskussionen liefern wertvolle Impulse für die Praxis.

Ein Punkt, den ich mir wirklich gewünscht und erhofft hatte, war die Position der BaFin zur FINMA-Aufsichtsmitteilung vom November 2025. Die Schweizer Aufsicht hatte darin einige aus unserer Sicht durchaus relevante Funktionen nicht als kritisch eingestuft und klargestellt, dass man nicht zu stark auf unterstützende Prozesse und Ressourcen abstellen solle.

Die Antwort der BaFin war bemerkenswert klar: Man solle nicht versuchen, die Schweizer Sichtweise auf kritische Funktionen auf deutsche Finanzunternehmen zu übertragen. Schweizer Institute unterliegen nicht DORA, sondern einem eigenen Regelwerk. Dadurch ergeben sich abweichende Definitionen und ein anderer Blick auf die Einstufung kritischer Funktionen.

Wir in der EU schauen stärker auf Aktivitäten, Prozesse und Dienstleistungen von Finanzunternehmen – inklusive der unterstützenden Ressourcen – und wir müssen unsere Ermittlung der kritischen oder wichtigen Funktionen (kwF) konsequent an der Definition nach DORA ausrichten.

Danke Sven Kleinknecht-Dennart für diese klare Position 😊

Dr. Marlen Hofmann