Guten Morgen an alle DORA-Projekte da draußen!
Der erste Tag der Fachtagung IT-Regulatorik des FCH hat bereits viele spannende Erkenntnisse gebracht. Eine davon möchte ich gerne direkt mit euch teilen!
Der erste Tag der Fachtagung IT-Regulatorik des FCH hat bereits viele spannende Erkenntnisse gebracht. Eine davon möchte ich gerne direkt mit euch teilen!
Sven Kleinknecht-Dennart hat in seinem interessanten Vortrag zur DORA-Verordnung ein wichtiges Detail zum Richtlinienwesen hervorgehoben, das ich bisher übersehen hatte (Dankeschön!!). Es handelt sich um einen kleinen, aber feinen Unterschied bei den Anforderungen an Richtlinien im Kontext des Drittparteienrisikomanagements.
Bisher war ich davon ausgegangen, dass lediglich eine Leitlinie für die Nutzung von IKT-Dienstleistungen für kritische und wichtige Funktionen nach Artikel 28 DORA-VO erforderlich ist. Doch es gibt zusätzlich auch die Anforderung an eine Leitlinie zur Nutzung von „normalen“ IKT-Dienstleistungen, die unter Artikel 5(2h) DORA-VO geregelt ist.
Diese neue Erkenntnis habe ich direkt für ein Update des DORA-Tempels genutzt. Der DORA-Tempel veranschaulicht alle wesentlichen Strategien, Richtlinien und Verfahrensanweisungen, die ab Januar 2025 vorgehalten werden sollten.
Wer sich noch an meinen ersten Artikel dazu erinnert, wird zudem weitere Änderungen bemerken. So habe ich beispielsweise einen Großteil der Begrifflichkeiten ins Deutsche übersetzt und den Bereich der Verfahrensanweisungen reduziert, da sich die erforderlichen Inhalte effizienter in einem kleineren Dokumentensatz abbilden lassen.
Kleiner Tipp: Ladet euch das Bild herunter, damit ihr den Tempel in seiner ganzen Pracht und lesbarer Schriftgröße bewundern könnt! 😄
Ich freue mich auf eure Kommentare und Gedanken dazu!